Unsere Bauernhofglücksgeschichte

Eigentlich hatten wir schon alles was wir brauchen. -UNS-

Und tatsächlich auch schon ein eigenes Haus, ein altes Bauernhaus mit direkt angeschlossener Scheune, welche mein Mann als Werkstatt nutze, wir lebten in einer großzügigen 150 qm Wohnung mit wunderschönen Zementfliesen. Neben dieser großen Wohnung gibt es noch zwei Weitere, eine 95 qm und eine 100 qm große Wohnungen, beide immer vermietet. Das Grundstück war etwa 1000 qm groß, am Anfang störte uns das gar nicht, es waren ja auch noch keine Kinder da. Aber mit der Geburt unserer Tochter wurde auch die ökologische Verantwortung größer. Ich hatte mein Leben lang schon irgendwelche Tiere, ich bin mit ihnen ‘groß’ geworden. Mal waren es Hamster, Kaninchen, Katzen, Hunde, Fische… das würde ich gerne auch meinen Kindern ermöglichen und ich würde mich natürlich auch darüber freuen, Tieren ein besseres Zuhause zu schenken.

Und so wurde dieser Wunsch immer größer uns zu vergrößern, mehr Platz zu haben und sich auch selbst zu versorgen. Da wir nun schon wussten, was wir nicht mehr wollen, konnten wir unsere Suche ziemlich einschränken und wussten durch die erste Sanierung nun auch schon was auf uns zu kommt. Die Suche nach einem passenden Objekt gestaltete sich schwieriger als gedacht, denn wir wollten wirklich, dass dies unser letzter Umzug ist…na gut, der Vorletzte…, wir klapperten sämtliche Immobilienportale ab, schauten in der Zeitung und fuhren durch die Dörfer in unserer Umgebung, aber nie hat es richtig gepasst, nach 1 Jahr gaben wir die Hoffnung fast auf, in unserem Zuhause waren wir unglücklich, wir konnten uns dort einfach nicht vergrößern. Mein Mann überzeugte mich schließlich davon, ein Objekt anzusehen, was mir eigentlich überhaupt nicht zusagte, der Bau des Hauses gefiel mir nicht, es war mir schlichtweg zu ‘jung’, ein Hof aus der 50 ern.

Aber wir vereinbarten einen Termin mit dem zuständigen Makler und schauten uns alles an – und nach dieser Besichtigung war uns schnell klar, das ist es. Es sprach einfach nicht viel dagegen, wir hatten ein gutes Bauchgefühl, obwohl ich ein viel Besseres hatte, denn ich war mit unserem 2. Wunder schwanger. Wir vereinbarten noch 2 weitere Besichtigungen um uns das Objekt noch besser anzuschauen, denn auf dem 2. Blick sieht man oft Dinge, die beim ersten Mal gar nicht aufgefallen sind, außerdem nahmen wir noch eine außenstehende Person mit, die alles mit einem neutralen Auge beurteilen konnte. Das Objekt stand 4 Jahre leer, wurde allerdings immer gepflegt, die letzten 50 Jahre fanden allerdings keine größeren Sanierungen oder Renovierungen statt. Nun mussten wir also mit unserer Bank eine Finanzierung erstellen und alles mit einkalkulieren, der Kredit sollte genau passen, denn für jeden Euro zahlt man heftige Zinsen.

Bei einem Immobilienkauf gilt es auf Folgendes zu achten:

  • Genaue Besichtigung(en) des Objektes
  • Maklerprovision ist verhandelbar
  • Kaufpreis ist verhandelbar
  • Die Finanzierung ist individuell zu gestalten
  • 500 € Abtrag ~ 100.000 € Kredit für eine ‘gesunde’ Finanzierung
  • nach 10 Jahren ist jeder Immobilienkredit kündbar und komplett abzulösen
  • jeder 1 € bei der Finanzierung zählt

Von der 1 Besichtigung im Februar 2016 bis zum Kaufvertrag dauerte es 3 Monate, wir hatten einen relativ eng gestrickten Zeitplan, denn im September wurde unsere Wohnung vermietet, bis dahin mussten wir also die wichtigsten Räume gewissenhaft renoviert und saniert haben und das mit einer 3 Jährigen und einem 3 Monate altem Baby auf einer Baustelle. Uns war bewusst, dass es anstrengend wird, aber das wollten wir, genauso.

Letztendlich sind wir ohne Wohnzimmer umgezogen und die neuen Fenster waren auch noch nicht da. Aber im September sollte es wohl auch noch ein paar Tage mit Einfachverglasten gehen.

Bei der ganzen Sanierung und Renovierung war uns wichtig, ökologisch zu sanieren, Altes aufzuarbeiten und lieber gebraucht als neu kaufen.

Aber seht selbst…

Wir beginnen am Besten mit unserem Haus und den Nebengebäuden. Unser Wohnhaus hat etwa 300 qm und ist zudem noch voll unterkellert. Dann gib es einen alten Schweinestall, einem großen Scheunenkomplex mit einem Treckerschuppen, einer großen Maschinenscheune, einer großzügigen Werkstatt, einem wunderschönen Getreidelager, dem Kuhstall und dem Kälberstall. Außerdem gibt es noch einen massiven Hühnerstall, eine große Kartoffelscheune und eine Doppelgarage und nicht zu verkaufen unserer Wiese. Hier ein paar Impressionen für euch…

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